Deutschland-Stack: Was Kommunal-IT jetzt beobachten sollte
Der D-Stack entwickelt sich zur gemeinsamen technischen Grundlage für digitale Verwaltungsleistungen. Für Kommunen sind vor allem offene Standards, Schnittstellen, Identitäten, Nachweise und nachnutzbare Basisdienste relevant.
Bund und Länder haben 2026 Eckpunkte für Plattformkern und initiales Portfolio vereinbart. Das BMDS beschreibt den Deutschland-Stack als schrittweise bis 2028 entstehende Plattform mit offenen Standards, Open Source und wiederverwendbaren Basisdiensten für Bund, Länder und Kommunen.
Was sich konkret vorbereiten lässt
- Eigene Fachverfahren nach Schnittstellen, Identitäten und Datenflüssen inventarisieren
- Neue Integrationen bevorzugt API- und standardorientiert planen
- Once-Only-, Identitäts-, Zahlungs- und Nachweisbausteine in Roadmaps berücksichtigen
- Beschaffungen auf Interoperabilität und Nachnutzbarkeit prüfen
- Lokale Sonderlösungen dort vermeiden, wo gemeinsame Basisdienste absehbar tragfähig werden
Fragen, die vor einem Projekt beantwortet sein sollten
- Welche lokalen Dienste könnten künftig durch gemeinsame Basisdienste ergänzt oder ersetzt werden?
- Sind Fachverfahren technisch in der Lage, standardisierte Identitäts- und Nachweisdienste anzubinden?
- Welche Datenflüsse verhindern heute medienbruchfreie Verfahren?
- Welche Investitionen sollten wir bewusst modular halten, weil föderale Plattformbausteine im Aufbau sind?
Berichte, Projekte und Meldungen
Deutschland-Stack: gemeinsame Plattformbausteine werden für Kommunal-IT konkreter
Der Deutschland-Stack soll bis 2028 schrittweise gemeinsame Standards und wiederverwendbare Basisdienste für Bund, Länder und Kommunen bereitstellen. Für kommunale IT wird damit Interoperabilität zu einer praktischen Architekturfrage.
Meldung öffnen →Open Source in Kommunen: sinnvoll starten statt Komplettmigration versprechen
Wie kommunale IT digitale Souveränität praktisch angehen kann: Abhängigkeiten, Betrieb, Support, Migration und Pilotprojekte realistisch bewerten.
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