Die Themenwelten übersetzen strategische Begriffe in Fragen, die sich in Architektur, Betrieb und Projektplanung beantworten lassen.
Was Kommunen und öffentliche IT aktuell technisch bewegt.
Sechs Themenwelten verbinden aktuelle Entwicklungen mit konkreten Arbeitspaketen, Projekten, Wissen und offiziellen Quellen – ohne aus jedem Trend sofort ein Großprojekt zu machen.
Piloten sollen Unsicherheit reduzieren: klare Scope-Grenzen, nachvollziehbare Quellen, Recovery und ein definierter Exit gehören von Beginn an dazu.
Nicht das modernste Schlagwort zählt, sondern ein Dienst, der sicher betreibbar, erklärbar, wiederherstellbar und langfristig finanzierbar ist.
Aktuelle Handlungsfelder für Kommunal-IT
Digitale Souveränität
Abhängigkeiten, Exit-Fähigkeit, Open Source, Support und Betriebsverantwortung so bewerten, dass aus Souveränität ein umsetzbarer Architektur- und Beschaffungsweg wird.
KI & Automatisierung
KI nicht als Einzeltool, sondern als kontrollierte Kombination aus Datenzugriff, Identitäten, Quellen, Freigaben, Protokollierung und klar abgegrenzten Verwaltungsprozessen planen.
E-Mail, PKI & S/MIME
Transport, Domain-Authentisierung und Ende-zu-Ende-Schutz getrennt betrachten – und S/MIME nur mit beherrschbarem Zertifikats-, Schlüssel- und Recovery-Lifecycle ausrollen.
Passwörter, MFA & Passkeys
Gemeinsame Passwortnutzung zuerst kontrollieren, MFA für kritische Konten stärken und Passkeys dort pilotieren, wo Gerätebindung, Recovery und Identitätsprozesse bereits sauber beherrscht werden.
Cyberresilienz & Notfallbetrieb
Nicht nur Angriffe verhindern, sondern Verwaltungsfähigkeit bei Ausfall sichern: Restore, Krisenorganisation, alternative Kommunikation und ein getesteter Minimalbetrieb gehören zusammen.
Deutschland-Stack
Der D-Stack entwickelt sich zur gemeinsamen technischen Grundlage für digitale Verwaltungsleistungen. Für Kommunen sind vor allem offene Standards, Schnittstellen, Identitäten, Nachweise und nachnutzbare Basisdienste relevant.