Projekt: WLAN-Pilot mit Site Survey, Roaming und realen Clients
Der Pilot plant repräsentative Gebäudebereiche, installiert reale APs, führt einen Validierungs-Survey durch und prüft Roaming, 802.1X, Last, PoE/Uplinks sowie Controller-/Cloud-Ausfälle.
Projekt · von Christian Hoberg · veröffentlicht 21.09.2026 · 8 Min. Lesezeit
WLANWi-FiPilot
Zeitraum3–6 Wochen
VoraussetzungenGrundrisse, Client-/Anwendungsgruppen, Authentisierungsweg sowie repräsentative Pilotflächen und reale Endgeräte
Ergebnisabgenommenes RF- und Betriebsdesign mit Survey-, Roaming-, Security-, Kapazitäts- und Ausfallnachweis
1. Pilotzonen und Clientgruppen festlegen
Typische Büros, Besprechungsräume, Flure, Sonderflächen und kritische Clientgruppen werden so gewählt, dass der Pilot die spätere Umgebung wirklich repräsentiert.
2. Predictive Design und AP-Montage umsetzen
Kanäle, Sendeleistung, Bandnutzung und Montagepunkte werden geplant und mit den vorgesehenen APs, Switchports, Uplinks und PoE-Klassen umgesetzt.
3. RF-Validierung durchführen
Nach der Installation werden Abdeckung, SNR, Interferenzen, Kanalnutzung und Kapazität gemessen und das Design bei Abweichungen nachgeführt.
4. Roaming, Authentisierung und Last testen
Reale Geräte durchlaufen 802.1X/WPA-Enterprise, Bewegungs- und Lastszenarien. Unterbrechungen, Reauthentisierung und Airtime werden aus Anwendungssicht bewertet.
5. AP-, Uplink- und Managementausfall abnehmen
AP- und Uplink-Ausfälle sowie das Verhalten bei Controller-/Cloud-Störung werden geprüft; Monitoring, Firmware und Rollback fließen ins Betriebs-Runbook.
Business-WLAN wird aus Clientmix, Anwendungen, RF-Umgebung und Kapazität geplant. Predictive Design, Validierungs-Survey, Roaming, 802.1X, Uplinks und PoE bilden gemeinsam den Qualitätsnachweis.
Backups sind erst dann belastbar, wenn ein kritischer Service innerhalb eines definierten RTO mit geprüftem RPO, geschützter Kopie und dokumentierter Recovery-Reihenfolge wiederhergestellt werden kann.
Eine E-Akte wird nicht durch Dokumentenablage allein belastbar. Aktenplan, Metadaten, Berechtigungen, Aufbewahrung, Fachverfahren, Migration und Export müssen gemeinsam als Lebenszyklus modelliert werden.
Druckerbeschaffung ist Flotten- und Serviceplanung. Zählerstände, A4/A3- und Farbanteile, Scan-Workflows, Authentisierung, Secure Print, SLA und Vertragskosten müssen auf derselben Datengrundlage bewertet werden.