Projekt: RDS-Pilot mit realen Benutzern und Anwendungen
Der Pilot nimmt kritische Fachanwendungen mit repräsentativen Benutzern ab, misst Login- und Sessionlast und testet Profile, Peripherie, externen Zugriff sowie Drain und Hostausfall.
Projekt · von Christian Hoberg · veröffentlicht 21.09.2026 · 8 Min. Lesezeit
RDSTerminalserverPilot
Zeitraum4–8 Wochen
Voraussetzungenrepräsentative Pilotnutzer, kritische Fachanwendungen und definierte Last-/Peripherietests
Ergebnisgemessenes RDS-Sizing mit App-, Profil-, Peripherie-, Zugriffs- und HA-Nachweis
1. Pilotnutzer und Apps auswählen
Benutzergruppen mit unterschiedlichen Fachanwendungen, Arbeitsweisen und Peripheriegeräten werden bewusst zusammengestellt.
2. Login-Sturm und Parallelität messen
Anmeldung, App-Start und typische Arbeitslast werden mit realistischer Gleichzeitigkeit gemessen; CPU, RAM, IOPS und Profilzeiten werden korreliert.
3. Profile und Recovery prüfen
FSLogix-/Profilpfade, Cache-Verhalten, Profilfehler und Wiederherstellung werden mit realen Benutzerprofilen getestet.
4. Peripherie und externen Zugriff abnehmen
Druck, Scan, Smartcard und benötigte Sondergeräte sowie Gateway/MFA werden im tatsächlichen End-to-End-Pfad geprüft.
5. Drain, Hostausfall und Betrieb testen
Ein Session Host wird kontrolliert geleert und ein definierter Ausfall simuliert. Monitoring, Supportpfad und Kapazitätsreserve werden aus Sicht der Benutzer bewertet.
RDS-Sizing braucht reale Benutzer, Anwendungen und Login-Spitzen. Profile/FSLogix, Office-/OneDrive-Caches, Peripherie, Gateway/MFA und Lizenzierung sind Teil desselben Betriebsdesigns.
Backups sind erst dann belastbar, wenn ein kritischer Service innerhalb eines definierten RTO mit geprüftem RPO, geschützter Kopie und dokumentierter Recovery-Reihenfolge wiederhergestellt werden kann.
Eine E-Akte wird nicht durch Dokumentenablage allein belastbar. Aktenplan, Metadaten, Berechtigungen, Aufbewahrung, Fachverfahren, Migration und Export müssen gemeinsam als Lebenszyklus modelliert werden.
Druckerbeschaffung ist Flotten- und Serviceplanung. Zählerstände, A4/A3- und Farbanteile, Scan-Workflows, Authentisierung, Secure Print, SLA und Vertragskosten müssen auf derselben Datengrundlage bewertet werden.