Server & Compute: Workload-Messung, Redundanz und Lifecycle zusammen dimensionieren
Eine belastbare Serverentscheidung beginnt mit realen CPU-, RAM-, I/O- und Netzlasten und verbindet diese mit Fehlerdomänen, Wartung, Support/Lifecycle, Lizenzierung und Recovery.
Messwerte statt Core-Schätzung
CPU-Spitzen, Memory Pressure, IOPS, Latenz und Netzlast über repräsentative Zeiträume liefern eine belastbarere Basis als aktuelle Hardwareauslastung zu einem Einzelzeitpunkt.
Redundanz als Kette betrachten
Zwei Netzteile oder NICs reichen nicht, wenn Storage, RAID, Switch-Pfad oder Hostkapazität beim Ausfall zum Engpass werden. Fehlerdomänen müssen Ende zu Ende modelliert werden.
Wartung und Lifecycle sind Architekturparameter
Firmware, Treiber, Supportlaufzeit und Ersatzteile bestimmen, wie lange eine Plattform sicher und planbar betrieben werden kann. Wartungsfähigkeit gehört deshalb in den Pilot.
Lizenzierung folgt der tatsächlichen Mobilität
Edition, Core-Lizenzierung und Virtualisierungsrechte sollten gegen reale Hostzahl, VM-Dichte und geplante Mobilität gerechnet werden und nicht gegen ein statisches Anfangsbild.
Reserve für Ausfall, Wachstum und Recovery
Kapazitätsreserve muss gleichzeitig Wachstum und definierte Ausfallszenarien tragen. Backup, Recovery und Monitoring sind Teil dieses Kapazitätsmodells.